Urban Nightmares

2014 || verspulen || Frankfurt am Main

Konzeption:  Theodor Voss
Film Produktion:  Sebastian Jalsovec
Tongestaltung:  Felix Deufel
Licht: David Abt
Darstellung: Anna Dittmer, Matthias Bros
Produktion: keinStil.

Arbeitsintensives “Abfallprodukt” der indi.lamp

Das Team um keinStil. beschäftigt sich in ‘Urban Nightmares’ mit dem Thema Bindungsverlust im digitalem Zeitalter und innere Isolation des Großstadtmenschen in allgegenwärtigen ‘Zuviel’ des Alltags.
Alptraumhafte Sequenzen wechseln sich mit dunklen und grellen Szenerien in Bild und Ton ab, während die Darsteller, teils schlafend teils sich in der Dunkelheit windend, in der Unfähigkeit verbleiben, die auf sie herabfallenden Bindungs- /Nabelschnüre aktiv aufzunehmen und zu nutzen.
‘Urban Nightmares’ ist eines der ersten Videos von keinStil.

KS FUN FACT:
Das Projekt ‘Urban Nightmares’ konnte durch unentgeltlicher Zusammenarbeit der oben genannten Personen realisiert werden.
Gedreht wurde in 3 Nächten im November 2013 im Studio keinStil.
Aus ca. 3 Stunden Filmmaterial wurde ein 3 minütiger Teaser geschnitten, der die Performance gut zusammenfasst.
Begonnen hatte die Idee für den Film mit einem Paket voller weißer Polyester Garnkonen (ca. 5km je Kone), die den Qualitätsansprüchen der Industrie nicht gerecht wurden und deshalb im Müll gelandet wären.
Über Umwege gelangte das Paket in unserer Studio und sollte in Form einer Lampe eine neue Bestimmung bekommen. Da sich das händische Abrollen der 5km Garn als äußerst zeitaufwendig herausstellte begannen wir die Konen in 3m Höhe aufzuhängen und durch Ziehen zum eigenständigem Abrollen zu animiert. Dieser „Garnregen“ faszinierte am Ende nicht nur uns, und die Idee war geboren dieses kaum sichtbare Fallen des Garns zu Visualisieren. Durch Schwarzlicht wurde der Garn hervorgehoben und wurde schnell zum Anziehungspunkt den man spüren wollte, was Anna Dittmer und Matthias Bros auch taten.
Schnell wurde der Sounddesigner Felix Deufel gewonnen den passenden Sound für die Situation zu schreiben.
Durch die Arbeit von Sebastian Jalsovec gelang es uns endlich das Ganze auf Film zu bannen.
Nach unzähligen Änderungen und Feinabstimmungen zwischen Sound und Schnitt ist dieser Teaser entstanden der die Stimmung sehr realistisch wieder gibt. Allerdings kommt kein Film an die „Live-Performance“ heran….
Über die inhaltiche Aussage oder Intension des Films schweigen wir aus zwei Gründen.
1. Jeder von uns hat seine eigene Erfahrung während der Performance gemacht und deshalb seine eignen Gefühle.
2. Es würde die eigene Phantasie des Betrachters verhindern.

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